Szenarien für den weiteren Verlauf der EURO-Krise

Moderator: Good Habit

Szenarien für den weiteren Verlauf der EURO-Krise

Postby Good Habit » Sat Jan 08, 2011 6:57 pm

Szenarien für den weiteren Verlauf der EURO-Krise
[nicht aktualisierte Fassung eines Essays von Ende Mai 2010]

Ausgangslage:
Es besteht ein grundsätzliches Ungleichgewicht innerhalb der Euro-Zone (unterschiedliche Lohn + Produktivitätsfortschritte, unterschiedliche Inflationsraten, usw.) Auch bildet die Euro-Zone keinen optimalen Währungsraum, da Sprachbarrieren die Arbeitsmarktflexibilität stark einschränken, und die wichtigsten Budgetposten, insbesondere in den Bereichen Soziales und Gesundheit, nicht einheitlich aus einer zentralen Kasse finanziert werden. (letzteres würde das Ungleichgewicht stark abfedern – Transfer-Union.).

Mögliche Entwicklungen:
A)Deutschland reduziert seinen Kostenvorteil, indem es Löhne und Sozialleistungen stark erhöht. (Mindestlöhne, massive Erhöhung von Harz 4, usw.). Dies erhöht die inländische Nachfrage, führt (allerdings) zu massiv höherem Staatsdefizit, und höherer Inflation (in DE). Durch die Verteuerung der Deutschen Produkte und die höhere Nachfrage aus DE können die anderen (südlichen) Euroländer mehr verkaufen (inländische Produkte, da deutsche zu teuer, mehr Export, da mehr Nachfrage aus DE). So ergibt sich eine allmähliche Erholung auch im Süden. In 4 Jahren hat z.B. Deutschland 35 % Inflation (kumuliert), die Südländer nur 5 %, so können sich diese allmählich erholen. (Optimal wären z.B. aus der Bundeskasse finanzierte Griechenland und Spanienurlaube für Harz4-Bezüger - >Nachfrage in GR + ES, höhere Zufriedenheit der Betroffenen…).
Wahrscheinlichkeit.. Leider ziemlich genau 0.

B)Der Euro sinkt weiter stark und erreicht bald die Parität zum US$. Dadurch erhält der Euroraum als Ganzes einen ziemlich starken Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Währungsräumen. Exporte (aus dem Euroraum) gehen hoch, Importe runter. Innerhalb des Euroraumes jedoch extrem unterschiedliche Entwicklung. Spanien, Portugal, Griechenland verbleiben in Depression, GDP sinkt weiter, Preise von Importwaren von ausserhalb Euroraum gehen hoch, inländische Produkte etwas billiger, Arbeitslosigkeit steigt stark, Sozialleistungen gehen runter. Italien – Stagnation. Frankreich – leichte Erholung. Deutschland exportiert etwas weniger in den Euroraum (oder höchstens gleichviel – schwache Wirtschaft in den übrigen Euroländern), aber viel mehr in den Rest der Welt. In DE steigen Importpreise für EX-Eurowaren + Jobangebote massiv an, dies führt zu einem Preisauftrieb (importierte Inflation + Lohnsteigerungen). Längerfristig im besten Fall ähnliche Auswirkung wie A, aber viel langsamer, zudem verletzt DE den Stabilitätspakt, da es weit höhere Inflation als seine Partner hat (von Anfang an ein idiotisches Kriterium)…
Falls Szenario B als Gefahr empfunden wird, und die EZB zur Stärkung des Euro die Leitzinsen rasch erhöht, bricht die Wirtschaft in den Südländern vollkommen zusammen. Der Kollaps von Lehmann Brothers wird im Vergleich zu dem nachfolgenden Desaster wie eine Gutenachtgeschichte für Kleinkinder wirken. Eine rasche Auflösung des Euroraumes, und wahrscheinlich der ganzen EU, mit unabsehbaren Folgen, würde sehr wahrscheinlich. Tempo: etwas so wie der Zerfall der UdSSR im August 1991…
C)Um einen weiteren Verfall seiner Währung und einen Anstieg der Inflation zu vermeiden, zieht Deutschland den Stecker. Die Inflationshysterie veranlasst die Bundesregierung, die Neue Deutsche Mark einzuführen. (1:1 oder 2:1 zum Euro). Der Euro der Rest-Eurozone fällt auf knapp unter die Parität zum US$ - die NDM gewinnt ca. 50% zum € innert weniger Wochen. (Der Kurs ist also: 1€ ist 0.66 NDM oder 1.33 NDM – 1: NDM ist 1.50 € oder 0.75 €). Diese Entwicklung behindert die deutschen Exporte massiv – Importe werden billiger – keinerlei Inflation in DE. Rascher Rückgang des Verkaufs DE Produkte im Rest-Euroraum, Anstieg der inländischen, und intra-Euro Nachfrage, und mehr Exporte. Erholung im Rest Euroraum, Schwierigkeiten in DE dank überbewerteter Währung….

D)Die Härten des Sparkurses sind für viele Bürger der Südländer nicht mehr zumutbar, die Regierungen drohen zu fallen – oder fallen. Irgendwann zieht die Regierung eines Staates den Stecker und ersetzt den Euro durch eine neue Landeswährung (NLW). Dabei werden alle Guthaben automatisch zu einem Konversionskurs in NLW umgestellt. Die NLW wird gegenüber dem Rest-Euro rasch an Wert verlieren, und die Schulden werden dadurch (relativ) geringer.
Nach diesem Ereignis wird eine extreme Hektik ausbrechen. Kann die Eurozone nicht durch einen wirklich überzeugenden Notfallplan (wie z.B. die Einführung der Transfer-Union und die Aufhebung des Stabilitätspaktes und das Verbot von Schuldenbremsen) den ersten Flüchtling zurück an Bord holen, wird die Sache rasch ansteckend. Die übrigen stark gefährdeten Südländer werden innert Wochen folgen, Italien innert höchsten 2 Monaten.
Danach gilt wahrscheinlich, rette sich wer kann. Ein Austritt von DE wird dann wahrscheinlich (die Panik greift um sich), und danach ist der Euro innert Wochenfrist passé. Die danach folgende Schuldzuweisung (es waren die anderen…) wird die EU fast unweigerlich zum Einsturz bringen.
D2)Sollte DE die Nerven behalten, könnte sich die Absetzbewegung verlangsamen. Allerdings würden sich die Länder mit eigener Landeswährung besser erholen, als diejenigen, die dem Euro treu blieben, und damit besteht immer die Gefahr, dass das Beispiel doch Schule macht, und dies wäre auch, was die Märkte erwarten (die Glaubwürdigkeit der Politik ist eh nahe 0.). Irgendwann würden die Divergenzen zwischen Deutschland und Frankreich auch zu gross, und der Laden wird, mit einiger Verzögerung, doch dichtgemacht.
E)Eine Variante wäre, dass sich einzelne Südländer eine Parallelwährung zulegen, aber offiziell beim Euro bleiben. Da der Schwarzmarktkurs der neuen Währung weit unter dem offiziellen Kurs liegen dürfte, zu dem alle Geschäfte im Lande X das Neugeld annehmen müssen, wird der Euro im Inland von X rasch durch das billigere Neugeld verdrängt (€ flüchtet ins Ausland). Durch die Graduelle Abwertung von Neugeld wird die Wettbewerbsfähigkeit der entsprechenden Länder erhöht, allerdings drücken die enormen Schulden in Euro. Auf diesen wird früher oder später dennoch der Default erfolgen. Als Subvariante kauft dann die EZB all die Staatsanleihen in Euro auf, die auf ein Dual-Currency Land entfallen. Und schreibt Sie beim Default ab, so dass eigentlich nur die EZB zu Schaden kommt. Längerfristig sind die Folgen sehr ähnlich wie bei D2 – die Wahrscheinlichkeit, dass auch die anderen Länder Ihre Währungssouveränität zurück wollen, steigt mit dem Erfolg der Aussteiger an, das ganze Projekt ist extrem gefährdet.
F) Interne Abwertung in den Südländern – eine einseitige Senkung der Nominallöhne würde zu einem Massenbankrot führten (wer zahlt all die Mietzinsen und Hypothekarschulden?). Damit bliebe nur eine durch Gesetzesdekret verordnete: Alle inländischen Forderungen und Guthaben (Löhne, Hypothekarschulden, Mietzinsen, Tarife usw.) werden um X gesenkt (z.B. 20 %). Alle Schulden von Inländern gegenüber Ausländern werden ebenfalls entsprechend gekürzt, falls keine Einigung erzielt wird, tritt der Staat als Garant ein (Staatsobligationen an Stelle der Forderungen an Private). Allerdings ist der Staat dann extrem Überschuldet, und er muss wahrscheinlich einen partiellen Schuldenerlass verlangen. (Haircut). Das Beispiel geht zudem nur einmal – danach haben die Investoren Angst vor der Wiederholung und geben den übrigen Grenzfällen keinen Kredit mehr, wir sind dann also wieder nahe bei D…).


Auswirkungen auf die Schweiz:
A)Euro fällt nicht tiefer als ca. CHF 1.35, dennoch wird der Anpassungsdruck sehr hoch, allerdings erlauben höhere Exporte nach D, sowie in die NICHT-Euro-Zone, eine teilweise Anpassung. Stagnation.
B)Euro fällt auf höchstens CHF 1.25. Exporte in den Euroraum werden sehr stark leiden, Exporte in andere Regionen profitieren. Eine erneute Rezession ist unvermeidlich, Erholung erst in 2-3 Jahren.
B/Desaster)Völliger Kollaps des innereuropäischen Handels, nationale Barrieren, Protektionismus, der CHF wird gegenüber den meisten €-Nachfolgewährungen massiv an Wert gewinnen, der Druck auf Preise und Löhne wird extrem werden (evtl. Flüchtlingsströme).
C)Rest-Euro fällt auf ca. 1.10 / NDM steigt auf ca. 1.65 (oder bei Konversion 1:2 = 0.83). Exporte werden sehr erschwert, Währungskurs im Süden, Rezession in DE. Folge. Rezession in CH. Erholung in 2-3 Jahren möglich, aber schwach.
D)Extreme Währungsschwankungen – nach dem Kollaps des Euro steigt der CHF gegenüber US$ leicht an, bleibt stabil gegenüber NFF (Frankreich), sinkt etwas gegenüber der NDM, steigt sehr stark gegenüber allen Südwährungen. Die Wahrscheinlichkeit von Protektionismus und Handelsbarrieren nimmt sehr zu, so dass der Handel stark eingeschränkt werden könnte. Starke Rezession.
D2)Euro-Kurs bleibt volatil. Die neuen Südwährungen werten rasch ab, CH-Exporte leiden unter Abwertungen im Süden und Instabilität des Rest-Euroraums. Rezession ist unvermeidlich. Scheitert der Rest-Euro langfristig doch, erschwert die längere Periode der Unsicherheit und Instabilität die Anpassung, und führt zu grösseren Ausfällen.
E) Euro-sinkt weiter, doch etwas langsamer als bei B. Die neuen Südwährungen sinken sehr rasch. Rezession in CH – sinkende Währungen der Handelspartner. Volatilität des Euro-Kurses bleibt stark (ähnlich D2). Sollte das Beispiel mit den Parallelwährungen Schule machen, könnte der Rest Euro schliesslich ein Waisenkind werden, d.h. völlig wertlos. (von keinem Land mehr anerkannt, aber nicht offiziell konvertiert. Dies eliminiert alle Schulden ohne offiziellen Default…
F)Der Euro bleibt pro-forma stabil, allerdings wird früher oder später ein Umschalten in Szenario B oder D/D2 – allenfalls E – unvermeidlich.

Internationale Auswirkungen
A)Gering, die nicht Euro-Länder werden etwas weniger in den Euro-Raum exportieren können, aber nicht sehr viel weniger – ihre weitere konjunkturelle Zukunft hängt also in erster Linie von ihnen selber ab. (Verhältnis USA/China, usw.).
B)Zu viele Länder verfolgen eine „Beggar your Neigbhour“ policy. Die Weltwirtschaft gerät in eine Abwärtsspirale, von welcher sich allenfalls grosse Länder mit hoher Binnennachfrage abkapseln können. Dies heisst jedoch in der Regel: höhere Binnenverschuldung, mehr staatliche Konjunkturprogramme, was z.B. in den USA zunehmend unwahrscheinlich wird.
B/Desaster) Der Zusammenbruch des innereuropäischen Handels hat auch massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und das globale Finanzsystem. Protektionismus mag Urstände feiern (global) – Ende der Globalisierung – schwere internationale Spannungen.
C)Etwas weniger dramatisch als B – Deutsche Exporte leiden, Amerikanische Wahrscheinlich auch, doch ist die künftige Entwicklung der USA stärker von der internen Wirtschaftspolitik und den Beziehungen zu den wichtigsten Schwellenländern abhängig.
D)Internationale Panikreaktionen sind zu erwarten. Dies kann leicht dazu führen, dass auch andere Länder (z.B USA, UK, Japan) massive Austeritätsmassnahmen ergreifen, um einen (vermeintlich) drohenden Währungskollaps zu vermeiden. Dies wird die Weltwirtschaft in eine schwere Abwärtsspirale führen, von welcher sich höchstens einige Schwellenländer dank höherer Binnennachfrage abkoppeln können.
D2)Nach einer ersten Panikreaktion folgt eine (temporäre) Stabilisierung. Die Wahrscheinlichkeit für fehl- und Überreaktionen in den nicht Euro Ländern bleibt hoch, ein globaler Double-Dipp ist praktisch sicher.¨
E)Anfängliche keine massiven Auswirkungen, allerdings grosse Unsicherheit und Volatilität. Sollte sich die Sache in Richtung allgemeiner Auflösung entwickeln, dürfte die Panik nach und nach doch aufbauen. Reaktionen jedoch unkalkulierbar – US-Innenpolitik.
F)letztlich ähnliche Panikreaktionen wie bei D, daher auch ähnliche Folgen.
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Re: Szenarien für den weiteren Verlauf der EURO-Krise

Postby Good Habit » Sun Jun 19, 2011 10:57 pm

Mehr als ein Jahr später hat sich an der grundlegenden Einschätzung nichts geändert - natürlich sind einige Daten inzwischen obsolet (der Währungskurs CHF / US$ und CHF / Euro) ist viel höher als je erwartet. Für eine stabilsierung der Eurozone nach Szenario B gibt es wenig Anzeichen, der Euro/Dollar Kurs ist viel zu hoch um als Lokomotive zu dienen, und die EZB spricht schon wieder von Inflationsbekämpfung, obwohl die Wirtschaft in der Mehrzahl der Euro-Staaten am Boden liegt. So sind wir wohl immer noch unterwegs zu Szenario D... Zwar spechen die Euro-Oberen, wie JC Juncker, von der Gefahr des Kollapses, der schnell - nach Griechenland - auch Portugal, Irland, und dann sogar Italien, Belgien und Spanien ereilen könnte - doch glaubwürdige Lösungen sind nicht in Sicht.

Dabei ist eigentlich klar, dass es nur zwei mögliche Wege zu einer Lösung gibt - Entweder - eine wirkliche Fiskalunion - oder - eine Auflösung der Währungsunion. Die "Stärkung" des Stabilitätspaktes verschlimmert die Lage für die schwächeren Länder umso mehr, denn die Drohung mit Sanktionen verschlechtert die Risikoeinschätzung, und treibt damit die Zinsen in die Höhe. Eine Aufhebung des Stabilitätspaktes (alle Staaten können so viel Defizit machen, wie sie für richtig finden, und die EZB garantiert die notwendige Liquidität) würde das Default-Risiko schlagartig beseitigen, es führt allerdings zu Moral-Hazard, in dem diejenigen Länder, die am meisten Defizit machen, klare Vorteile erhalten - ziehen alle nach, wird die Inflation doch recht substantiell sein.
Ein Kompromiss könnte m.E. darin bestehen, dass der Stabiltätspakt zu einem "Beschäftigungs- und Stabilitätspakt" umgebaut würde. Sagen wir: jedes Land, dass mehr als 5 % Arbeitslosigkeit hat, muss die Defitit-Grenze von 3% und die Schulden-Obergrenze von 60 % nicht einhalten. Zur Finanzierung von Beschäftigung und Wachstum erhält es die notwendigen (allenfalls unlimitierten) Darlehen aus dem "Wachstum- und Stabilitätsfonds" - zinslos. Fällt die Arbeitslosigkeit unter 5 %, kann es neue Anleihen nur noch am Markt aufnehmen, und das Defizit darf nicht mehr als 3 % betragen. So lange als die Verschuldung über 60 % verbleibt, können die bestehenden zinslosen Anleihen aus dem Wachstumsfonds jedoch laufend erneuert werden.
Der Wachstumsfonds wird durch einen (zinslosen) Überzugskredit der EZB geäufnet.

Wenn keine Lösung gefunden wird, ist die chaotische Auflösung der Währungsunion, und damit wahrscheinlich der ganzen EU - kaum zu vermeiden. Natürlich wäre eine geordnete Auflösung der Währungsunion vorzuziehen, aber dafür brauchte es zuerst die Erkenntnis und das Eingeständnis, dass sie ein Fehler war. [Der Euro könnte in 17 nationale Euros - und einen internationale Verrechnungseuro - geteilt werden - alle Bankguthaben in Euroländern, alle innerstaatlichen Verträge, sowie alle fixen Schulden erfolgen in den jeweiligen Landes-Euros. - Internationale Verrechnungen (ohne Darlehen) sowie das Notengeld sind im internatioalen Euro. Die Wechselkurse der verschienden Euros untereinander werden freigegeben. Weichen die nationalen-Kurse zu sehr von den internationalen (und Noten) Kursen ab, dürfte sich die Einführung lokaler Banknoten aufdrängen. Diese können dann auch nationale Namenszusätze haben, z.B. Deutsche Euro Mark - Italienische Euro Lira - usw.]

Keinen wirklichen Sinn macht ein Default einzelner Staaten ohne einen Austritt aus der Eurozone - da die lokalen Banken in der Regel grosse Mengen Staatsanleihen halten, sind sie mit dem Staatsbankrott sofort auch insolvent. Nur mit der Einführung einer eigenen (Not)-Währung kann wenigstens ein Teil-Funktionieren der Wirtschaft ermöglicht werden. (Die Regierung zahlt ihre Rechnung in neuer Landeswährung, und erlaubt allen inländischen Schuldnern, ihr dies gleichzutun - d.h. die Zentralbank wandelt die Bankreserven von Euro in die neue Landeswährung um, die Banken wandeln die Kundenguthaben in neue Landeswährung um - und natürlich können auch die Bankgläubiger (Hypotekarschuldner usw) ihre Schulden nun in dieser Währung bezahlen.) Damit erfolgt der Bankrott nur gegenüber ausländischen Gläubigern, die nicht bereit sind, neue Landeswährung anzunehmen...
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